Wir messen, wie gut KI-Agenten in unserer Umgebung eine echte Ingenieuraufgabe lösen: eine technische Zeichnung lesen, daraus ein 3D-Modell entwickeln und die eigene Arbeit nachvollziehbar belegen. Offen dokumentierte Methode, fester Bewertungsmaßstab, ausschließlich eigene Ergebnisse — der Bewertungscode selbst bleibt intern.
Zu den Ergebnissen Ein Fall Schritt für SchrittKurz gesagt: Das beste System rekonstruiert Bauteile aus technischen Zeichnungen bereits bemerkenswert formtreu — als Werkzeug mit menschlicher Prüfung, nicht als Ersatz für die Freigabe durch eine Fachkraft. CAD-Kenntnisse bleiben nötig: Ansichten zuordnen, unklare Bemaßung erkennen, das Ergebnis prüfen (FAQ). Die zwei Bestehens-Quoten sind in den Ergebnissen erklärt.
Sechs Beispiele aus den zwölf Fällen, in denen claude-opus-5 (Lauf 1) die Form der Referenz exakt getroffen hat (Formtreue 1,00). Klick auf eine Kachel lädt die interaktive 3D-Ansicht – frei in alle Richtungen drehen (Maus), zoomen (Rad), verschieben (rechte Maustaste bzw. zwei Finger).
Alle gezeigten 3D-Modelle sind KI-Rekonstruktionen aus den technischen Zeichnungen — nicht die Originalmodelle.
Alle 26 Fälle im Vergleich — Video neben 3D Zu den Messzahlen
Ein Kommandozeilen-Agent (codex oder Claude Code) erhält eine technische Zeichnung und die Aufgabe, das Bauteil parametrisch zu modellieren – ohne Zugriff auf die Lösung.
Gearbeitet wird über eine REST-Befehlsschnittstelle auf einem echten CAD-Kernel: Primitive, boolesche Operationen, semantische Selektoren, TechDraw-Projektion und -Messung, B-Rep-Validierung.
Das Ergebnis wird gegen ein Referenzmodell in fünf Dimensionen gemessen – mit einem über die gesamte Kampagne unveränderten Bewertungsmaßstab und je Fall ausgewiesenen Obergrenzen.
Ein Agent, der ein echtes Fachwerkzeug bedient, an derselben Sache mitarbeitet und seine Arbeit gegen überprüfbare Kriterien verantworten muss – das ist der Kern dieses Ansatzes. Für CAD heißt das: kein freies Erzeugen nicht nachvollziehbarer Einzellösungen, sondern sichere Operationen auf hoher Abstraktionsebene, ausgeführt auf einem echten Geometrie-Kernel plus eine Verifikationsschicht, die beurteilt, ob ein Ergebnis nicht nur topologisch gültig, sondern fachlich richtig ist.
Dieses Labor bildet die erste Stufe ab: Zeichnung → Modell → Selbstdokumentation. Simulation (FEM) und Fertigung (CAM) sind Ausbaustufen und nicht Teil der hier gezeigten Zahlen.
Zur MethodikFünf Dimensionen, Obergrenzen je Fall, Isolations-Protokoll und die Grenzen der Aussagekraft.
Methodik öffnen